Samstag, 31.07.2021 (Anreise Köln, Vorübernachtung)

Am Samstag Vormittag gegen 9.30 Uhr fuhren wir bei angenehmen Temperaturen in Landshut los. Die Entfernung nach Köln beträgt etwa 560 Kilometer und wir hatten uns für die Hinreise für die Route auf der A 3 entschieden. Dass viele Baustellen im Bereich Nürnberg sein würden, war uns klar, aber nervenaufreibend ist es nach einer gewissen Zeit trotzdem. Wir waren daher froh, dass es ab Frankfurt zügiger voran ging und am Ende erreichten wir dann die Stadt Brühl, die vor den Toren Kölns liegt, nach einer Netto-Fahrzeit von sechs Stunden.

Das H+-Hotel in Brühl hatten wir bereits im Vorfeld gebucht. Die Lage war günstig, der Preis mit 68,00 Euro wirklich unschlagbar und nachdem wir unser Zimmer bezogen hatten, waren wir mit unserer Entscheidung restlos zufrieden.

Einem entspannten Abendessen in einer Pizzeria in der Nähe stand damit eigentlich nichts mehr im Weg. Dachten wir. Leider waren unsere Wunschobjekte entweder geschlossen oder es fand sich kein Parkplatz. Also entschieden wir uns für Plan B, suchten einen Supermarkt auf und deckten uns mit Semmeln und einem Obazden (für Nichtbayern salopp ausgedrückt ein zerdrückter Camembert mit Zwiebeln und einigen anderen schmackhaften Bestandteilen!).

Sonntag, 01.08.2021 (Einschiffung, Abreise Köln)

Geschlafen haben wir prima, die Matratzen waren gut und ruhig war es auch. Im Frühstücksraum am nächsten Morgen sahen wir dann erst, dass das Hotel voll war. Aber wir fanden einen Tisch und bedienten am gut sortierten Frühstücksbüffet. Es gab sogar Rühreier und Speck, damit kann man mich besonders glücklich machen.

Gegen 10.00 Uhr fuhren wir zum Globus Parkhaus nach Köln. Wir luden unsere Koffer aus, legten die Voucher vorund warteten bis der Shuttlebus uns zum Anleger brachte. Alles war bestens organisiert und klappte wie am Schnürchen. Die Anlegestelle befand sich unweit des Kölner Doms. Wir waren viel zu früh dran, es war gerade mal 13.00 Uhr als wir vor der altehrwürdigen Switzerland standen. Ein freundlicher älterer Herr ludmich auf ein Ölsch ein, um die Wartezeit verkürzen, da konnte ich natürlich nicht nein sagen.

Dann ging es endlich los. Michael van Oosterhout und Elke Sprengel, Letztere ist sicher vielen aus der Fernseh-Doku "Verrückt nach Meer" bekannt, übernahmen des Einschiffungsprozedere. Endlich konnten wir unsere Impfzertifikate vorzeigen und wir waren froh, dass die Unterlagen genau auf ihre Vollständigkeit geprüft wurden. Wir suchten umgehend unsere Kabine auf und öffneten sofort die Schiebetür unseres französischen Balkons. Herrlich, dieser erste Vorgeschmack auf unsere Reise. In der Kabine lagen auch bereits die ersten Informationen wie das Einschiffungsprogramm und die Frühstückskarte. So bekamen wir gleich einen Eindruck wie es hier in den nächsten Tagen ablaufen würde. Auch eine Flasche Phoenix-Sekt stand bereit, so dass wir später entspannt auf eine schöne Reise anstoßen konnten. Von jetzt an ging es Schlag auf Schlag. Um 15.30 Uhr fand der Willkommenscocktail statt. Mit der unvermeidlichen FFP2-Maske machten wir uns auf den Weg zum Panoramasalon, wo wir uns ein Plätzchen suchten. Der Kapitän und die Abteilungsleiter wurden vorgestellt und dann hieß es auch schon "Leinen los". Köln präsentierte sich bei Sonnenschein von der allerbesten Seite, wir passierten den Dom und erfreuten uns an den prächtigen Aussichten. Eine Abreise wie man sie sich nicht besser hätte vorstellen können!

Das erste Abendessen um 18.30 Uhr führte uns ein Deck tiefer in das Restaurant, wo wir einen schönen Fensterplatz bekamen, der uns von Maitre Ivanov um 18.00 Uhr zugewiesen worden war. Wir saßen an einem Sechser-Tisch, der aufgrund von Corona aber lediglich mit vier Personen besetzt war. Unsere Tischnachbarn aus Sachsen waren offen und sympathisch, so dass netten Unterhaltungen während der Tischzeiten nichts im Wege stand. Diese erste kulinarische Visitenkarte gab einen Fingerzeig, was uns in den nächsten zehn Tagen erwarten würde. Der Küchenchef überraschte uns mit Lachsröllchen auf Gurkencarpaccio, Waldpilzsuppe, Schweinefleisch im Speckmantel mit Gnocchi und Spinat und zum Abschluss servierte man Erdbeerparfait. Das Menü überzeugte uns auf der ganzen Linie!

Zum Tagesausklang machten wir uns noch einmal auf den Weg zum Sonnendeck, wo wir noch die Vorbeifahrten an Bad Godesberg, Honnef und der Brücke von Remagen genießen durften. Dazu gab es noch ein Pils, das wie der Wein oder das Wasser auf dieser Reise bereits im Preis inkludiert war, da die Switzerland ein so genanntes "All inclusive" anbietet, das aus folgenden Leistungen besteht:

Vollpension mit reichhaltigem Frühstück, mehrgängigen Mittag- und Abendessen, nachmittags Tee/Kaffee und Kuchen, Mitternachtssnack. Gehobene europäische Küche und vegetarisches Essen. Hausweine, Bier vom Fass, alkoholfreies Bier, Softdrinks wie Cola, Limonade, Säfte, Mineralwasser, Kaffee, Tee (von 08:00-24:00 Uhr)

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