Mittwoch, 24.06.2026
Gegen 9: 30 Uhr starteten wir unsere Reise in Richtung Köln. Um diese Zeit waren es noch vergleichsweise angenehme 30 Grad und im klimatisierten Auto würde man von der Hitze, die für diese kommenden Tage vorher gesagt war, zum Glück nicht viel spüren. Die Strecke führte zunächst über die B15 neu nach Regensburg, dann ging es weiter über Nürnberg, Würzburg, Frankfurt und schließlich Richtung Köln. Im Wertheim Village machte ich eine kleine Einkaufstour und deckte mich mit drei T-Shirts von Tommy Hilfiger ein. Da für die kommenden Tage Temperaturen an die 40 Grad vorhergesagt waren, kann man gar nicht viel genug leichte Kleidung mit sich führen. Anschließend ging es zurück auf die Autobahn und wir fuhren weiter Richtung Köln. Nach 584 km und knapp sechs Stunden Fahrzeit erreichten wir gegen 15: 30 Uhr unser Hotel Rheinterrassen in Bornheim-Widdig. Unser Zimmer war in einem Nebenhaus im Erdgeschoss, hatte Balkon und von diesem aus konnten wir einen großartigen Blick auf den Rhein genießen. Der Genuss hielt sich jedoch in Grenzen, weil es sehr heiß war und deshalb zogen wir es vor die Tür zu schließen und die Vorgänge zuzuziehen. Um 18.00 Uhr genehmigte ich mir ein Wiener Schnitzel im Hotel-Restaurant, anschließend zogen wir uns auf das Zimmer zurück und versuchten trotz der Hitze ein wenig zu schlafen.
Das Hotel, über Booking.com gebucht, hat uns wirklich gut gefallen. Schade, dass der Blick auf den Rhein aufgrund der mörderischen Hitze daher nicht den Stellenwert erreichen konnte, den er verdient hätte.
Donnerstag, 25. 06. 2026
Trotz der Temperaturen jenseits der 30 Grad, die auch im Zimmer herrschten, konnten wir immerhin ein paar Stunden schlafen. Das gut bestückte Frühstücksbuffet und die freundliche Bedienung waren ein vielversprechender Start in diesen Tag. Nach dem Auschecken machten wir uns auf den Weg nach Köln, wo wir in Hafenähe einen Tiefgaragen parkplatz gebucht hatten, wie wir zu diesem Zeitpunkt noch dachten. Nach der Ankunft stellte sich jedoch heraus, dass es sich bei der Beschreibung im Internet lediglich um ein falsches Werbeversprechen gehandelt hatte. Der Anbieter Parking Area verfügte ausschließlich über Parkplätze die im Freien liegen. Da ist für eine Stornierung zu spät war, fügten wir uns in das Unvermeidbare und vertrauten darauf, dass unser Auto in den kommenden neun Tagen von eventuellen Hagelschäden verschont bleiben würde. Die nächsten etwa drei Stunden verbrachten wir zwar im Schatten, aber auch hier betrug die Temperatur sicher mehr als 35 Grad. Nach und nach trudelten weitere Passagiere ein die ebenfalls auf der Anesha gebucht hatten. Zusammen mit zwei weiteren Ehepaaren wurden wir dann gegen 13 Uhr mit einem Shuttlebus zur Schiffsanlegestelle am Kennedy-Ufer beim RTL-Turm gebracht. Glücklicherweise wurden uns bei der Ankunft am Schiff gleich die Koffer abgenommen und wir konnten uns direkt auf das Sonnendeck der Anesha begeben, wo wir noch eineinhalb Stunden weiterschwitzen durften, bevor wir einchecken konnten. Um 14.30 Uhr startete man mit der Einschiffung, von 15 bis 16 Uhr wurde Kaffee und Kuchen in der Panorama Lounge serviert, der Begrüßungscocktail stand um 18.30 Uhr an und die Vorstellung von Kapitän, Hotelmanager und einiger weiterer Mitarbeiter war gegen 19 Uhr. Das Willkommens-Abendessen im Restaurant vier Jahreszeiten, wo wir an Tisch Nummer 2 ein schönes einen schönen Platz am Fenster hatten, wurde gleich im Anschluss serviert. Mit unseren Tischnachbarn, einem Ehepaar aus Münster, hatten wir ebenfalls Glück. Es entwickeln sich sofort unterhaltsame Gespräche und derAbend nahm einen angenehmen Verlauf. Auch das erste Abendessen, es wurde unter anderem Tafelspitz serviert schmeckte sehr gut. Gegen 20.30 Uhr erreichten wir die erste Anlegestelle der Reise, die Stadt Königswinter. Wir machten einen kleinen Bummel in die Altstadt, die als reizvoll beschrieben worden ist, konnten auch einige Fachwerkhäuser und den Eselsbrunnen entdecken, aber das große Aha-Erlebnis wollte sich noch nicht so recht einstellen. Das lag sicher auch an den weiter steigenden Temperaturen und der Terminhetze des heutigen Tages. Wir konnten noch nicht einmal Fotos von der Kabine machen, weil der Tagesprogramm so dicht gedrängt war. Die Anesha würde um 1.30 Uhr in Königswinter ablegen und Boppard ansteuern. Zunächst gibt es noch ein paar Bilder dieses aufregenden Tages:
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Dem Tagesprogramm konnte ich entnehmen, dass unsere Kreuzfahrt "Rheinvergnügen" 1.060 Flusskilometer lang sein würde, 14 Häfen in 3 Ländern sollten angelaufen werden. Auch das zeigt einen prall gefüllten Routenplan. Für den morgigen Tag war ein Anlegen in Boppard geplant. Doch es kam anders. Klicken Sie einfach auf den entsprechenden Link:
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