Einleitung und Vorüberlegungen     
 

Um sich nur in die Sonne zu legen und sich diese auf den Pelz brennen zu lassen, bedarf es keines Fluges auf Rhodos. Daher möchte ich den interessierten Leser ermuntern, auf Entdeckungsreise zu gehen.

Was benötigt man dafür?

Das kommt ganz auf den persönlichen Geschmack an. Selbstverständlich kann man es sich ganz leicht machen und bei den Reiseleitern im Hotel die (meist) überteuerten Angebote zu Inselrundfahrten, Schiffstouren, Sightseeing u.ä. buchen, sich in überfüllten Bussen durch die Gegend karren lassen und ein Foto dann schießen, wenn der Reiseleiter sagt „Fotografieren Sie jetzt!!!“ oder aber man entschließt sich dazu, seinem Entdeckerinstinkt zu folgen, einen Leihwagen zu mieten und auf eigene Faust eine Inselrundfahrt zu unternehmen. Sollte das auch Ihrem Naturell entsprechen, dann sind Sie hier goldrichtig.

Rhodos ist nicht übermäßig groß, so dass sich eine Tour mit dem Pkw geradezu aufdrängt. Freilich sollte man sich vorher schon ein paar Gedanken darüber machen, was man denn eigentlich anschauen möchte. Der Familienrat wird in den meisten Fällen zu keinem einstimmigen Ergebnis kommen. Folge: Ein Kompromiss muss her. Die Sonnenanbeter, die Archäologen und nicht zuletzt die Fotografen sollen schließlich alle auf ihre Kosten kommen.

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Empfehlenswert ist darüber hinaus ein guter Reiseführer. Wir hatten derer zwei: Zum einen den “Dumont direkt“, der inhaltlich bequem in der Pfeife zu rauchen ist, der aber über eine hervorragende Straßenkarte verfügt; sehr zu empfehlen ist allerdings der ADAC-Reiseführer „Rhodos“, der mit Detailinfos en gros glänzt, viele Bilder und Kartenmaterial zu Städten und Ausgrabungsstätten liefert. Heutzutage werden viele jedoch ihre Infos aus dem Internet ziehen, u.a. auch eine Karte, auf der die wichtigsten Orte eingezeichnet sind.

Unseren Leihwagen, einen Fiat Panda haben wir im Hotel Calimera Porto Angeli gebucht, das heute unter dem Namen Porto Angeli Beach Resort Hotel firmiert. Preis für drei Tage: 105,-- Euro, Benzin ging natürlich extra.

Da wir den Wagen nicht an drei aufeinander folgenden Tagen nutzen wollten, kamen wir mit dem Vermieter überein, eine Pause von zwei Tagen machen zu dürfen. Wir nutzten das Fahrzeug daher also am Sonntag, Montag und Donnerstag. Da unser Panda jeweils schon am Vortag gegen ca. 20.00 Uhr auf dem Hotelparkplatz abgeliefert wurde, konnten wir ihn zusätzlich noch für einen nächtlichen Ausflug nach Lindos nutzen. Rhodos ist, wie eingangs schon erwähnt, nicht übermäßig groß, drei Tage sind daher nach meiner Meinung vollkommen ausreichend, um die Insel zu erkunden. Wir sind in dieser Zeit ca. 600km gefahren, haben sicher nicht alles gesehen, aber das Ganze war ja auch in erster Linie ein Badeurlaub. Im Übrigen haben wir ganz wunderbare Tage im Hotel Calimera Porto Angeli in Archangelos verbracht.

 

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Ein bisschen Statistik

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Rhodos liegt nur einen Steinwurf (ca. 20km) von der Halbinsel Bozburun (Türkei) entfernt. Wenn man an der Westküste entlang fährt, kann man bei einigermaßen normaler Sicht immer das türkische Festland erkennen. Es ist die größte Insel des sog. Dodekanes, des aus insgesamt zwölf Inseln bestehenden Archipels in der östlichen Ägäis. Mit seinen 1.398 qkm ist Rhodos die viertgrößte griechische Insel mit etwa 120.000 Einwohnern. Wir hatten den Eindruck, dass es auf Rhodos fast mehr Leihwagen als Einwohner gibt. Die Insel ist etwa 90km lang und ca. 37km breit (hier sind sich die Reiseführer leider überhaupt nicht einig!).

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Die Tagestouren

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I.   Rhodos Stadt mit Ialyssos, Epta Piges und Tsambika

II.  Lindos, Prassonisi, Monolithos, Kap Fourni

III. Moni Kalopetra, Petaloudes (Schmetterlingstal), Filerimos

Wer ein kahles Eiland erwartet, wird in positiver Weise von Rhodos überrascht werden. Rhodos wartet mit fruchtbaren Ebenen, Olivenbäumen und sattgrünen Hügeln auf. Wir waren in der Zeit von Mitte bis Ende Juni dort und waren fasziniert von den Blütenteppichen, die wir bestaunen, fotografieren und riechen konnten. Die Straßen, die übrigens zum Teil gut ausgebaut sind, werden gesäumt von allgegenwärtigem rosa blühendem Oleander. Man taucht ein in üppig wuchernde rote Hibiskus-Sträucher und erfreut sich an violettem Bougainvillea, der ganze Häuser zu erdrücken scheint. Und doch ist der Name „Roseninsel“, der im Zusammenhang mit Rhodos oft genannt wird, ein Irrtum. Das griechische „rosos“ hat nämlich mit der Rose nichts zu tun, vielmehr wird mit der Wurzel „rod“ der Granatapfel bezeichnet, der noch heute auf Rhodos kultiviert wird.

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Wir haben unsere Tagestouren grob erklärt in einen Nord- und einen Südteil zersplittert. Das liegt daran, dass unser Ausgangsort die Stegna-Bucht auf der Ostseite war. Hier war unser Hotel, das Calimera Porto Angeli, ca. 20km nördlich von Lindos und etwa 35km südlich von Rhodos Stadt gelegen.

Wenn Sie bereit sind für die Erkundung der Insel Rhodos, dann klicken Sie auf den Link mit dem ersten Tagesausflug: Rhodos-Stadt.

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