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Villa Taranto - Lago d'Orta - Lago di Como

Mondäne Orte, verwegene Landschaften und mediterranes Flair. All das findet man nicht nur am Mittelmeer, sondern auch ein ganzes Stück weiter nördlich: im Tessin und an den oberitalienischen Seen, am Ausgang der Alpen. Das "Val Verzasca", der Lago Maggiore mit seinen berühmten Borromäischen Inseln, der Lago d'Orta und der Lago die Como sind das Ziel einer Reise, die einmal mehr beweist, dass es vor allem die Natur ist, die den Menschen in künstlerischer Hinsicht oftmals übertrifft.

Die Autobahnen in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Italien haben eines gemeinsam: sie sind öde und glänzen vor allem mit Geschwindigkeitsbegrenzungen, die einen immer wieder ausbremsen. Trotzdem empfiehlt sich der Kauf von Vignetten für Österreich und die Schweiz, denn die nationalen Ordnungshüter kennen kein Pardon, wenn man sich mal "versehentlich" auf die Autobahn verirrt hat.

 

Nachdem wir Bellinzona hinter uns gelassen haben, können wir den Lago Maggiore bei Locarno schon riechen. Trotzdem verlassen wir bei Gordola die ursprüngliche Route und biegen rechts ab. Auf kurvenreichen Straßen und Sträßchen schrauben sich Mensch und Auto in die Höhe. Vogorno und Lavertezzo locken, klangvolle Namen im "Val Verzasca", einem Ort, an dem sich die Natur ganz besonders angestrengt hat, unvergessene Kunstwerke zu schaffen.

Hier, wo sich pittoreske Bergdörfer wagemutig an Felswände schmiegen und wo der Wanderer Ruhe und Entspannung sucht, wurden vor Jahren die Scouts der Filmindustrie fündig. Die 220 Meter hohe Staumauer diente als spektakuläre Kulisse für den James-Bond-Thriller "Golden Eye". Wagemutige stürzen sich bis heute für schlappe 200 Euro die senkrechte Mauer hinab.

Naturfreunde interessieren sich jedoch viel mehr für das, was sich hinter der Staumauer flussaufwärts befindet. Nach dem Lago di Vogorno schimmert die reißende Verzasca in Jadegrün gefährlich romantisch dem Auge des unbedarften Betrachters entgegen. Die Strömungen hier sind tückisch, aber unglaublich anziehend. Faszinierend die Felslandschaft, die der Fluss in Jahrmillionen geschaffen hat. Steinblöcke groß wie Häuser lassen den Menschen wie so oft ganz klein erscheinen.

Und dann ist man angekommen, in Lavertezzo. Es sieht ein bißchen aus wie ein Versteck von Harry Potter, verschroben und geheimnisvoll. Ein Paradies für Wanderer und natürlich für Fotografen. Trotz vieler Warnungen in den Reiseführern, wonach Parkplätze Mangelware sind, haben wir doch einen gefunden. Einen Steinwurf von der "Ponte dei salti", der zweibogigen Römerbrücke, entfernt.

Lavertezzo und die Römerbrücke, ein lohnender Abstecher auf dem Weg zum Lago Maggiore. Noch mehr Bilder zum Val Verzasca findet der interessierte Leser in der folgenden Fotoshow:

 

Wenn der Wettergott mitspielt und die Chancen hierzu stehen gar nicht schlecht, können Sie einige Stunden im Val Verzasca verbringen. Aber schließlich verlassen wir das Kleinod im Hochtessin und fahren wieder Richtung Süden. Der Lago Maggiore lockt und weil die Schweiz nicht nur hohe Berge, sondern noch höhere Preise vorweisen kann, verweilen wir nur kurz in Locarno an der Nordspitze des Lago Maggiore. Zehn Euro für einen Eiskaffee, der nur mit homöopathischen Dosen des coffeinhaltigen Getränks angereichert ist, sind nicht geeignet, die Besuchsdauer zu verlängern. 

Mit dem folgenden Klick landen Sie punktgenau am "Lago Maggiore" und der weltberühmten "Isola Bella". Von dort gelangen Sie weiter auf lohnende Promenadenspaziergänge, z.B. in Stresa oder machen Sie doch einen Abstecher an den "Lago di Como". Tauchen Sie ein die romantische Seenwelt, die sich Ihnen hier auftut. 

 

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